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Eine Schüssel
warmer Nudeln kann ein Anfang sein. Ich muss das Gebäude nicht betreten, um
zu wissen, was mich im Inneren erwartet. Notdürftig zusammengebaute Häuser
aus Laken, Rohren und Pappe füllen die Gänge und erstrecken sich bis in das
Warenlager. Matratzen, Kissen und kostbare, aus den Trümmern geborgene
persönliche Gegenstände markieren Bereiche und erklären somit einen kleinen
Flecken Teppich oder Zementboden zu „meinem Eigentumg. Freiwillige Helfer wie
ich kommen und gehen durch diese befremdliche Notunterkunft, aber die
Bewohner bleiben. Sie haben keinen anderen Platz, an dem sie leben können. Außerhalb des
Gebäudes bilden drei überdachte Zelte, drei kochende Suppenkessel und Reihen
von Tischen unser Einsatzgebiet. Mehr ... |
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Was ist mit
meinem Sendai passiert? In vergangenen Jahren wäre ich mit meinen Freunden
die Kaimauer hinuntergeklettert, in Badeanzügen, lachend und voller Freude
über die Gemeinschaft. Ich würde hierher kommen und an einem der Stände am
Strand Kakigori (Eis mit Sirup) kaufen, oder mit meiner Familie am Strand
Muscheln sammeln. Doch dieses Mal, stand ich starr vor den peitschenden
Wellen, wissend, dass dieser Platz nie wieder derselbe sein wird. Ich wollte
dieses mächtige Wasser, in dem ich meine Sommer planschend verbrachte,
anschreien, weil es mich verraten hatte. Ich wusste,
ich sollte nicht den Ozean anklagen, für den unbeschreiblichen Anblick der
Zerstörung die mich umgab. Aber welche Worte konnten diese Unruhe in meinem
Herzen beschreiben? Manchmal gibt es zu viele Worte und man hat doch nicht
genügend Worte oder gar keine. Mehr ... |
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In dem Raum
standen Boxen über Boxen mit persönlichen Erinnerungsstücken v. a.
Photoalben, aber auch andere lose Fotos, Jahrbücher von Schulen, Pokale uvm.
Alles Dinge, die vom Tsunami weggeschwemmt wurden, aber später wieder
gefunden wurden. Der Arbeitsauftrag für die Freiwilligen war, die Dinge so gut
es ging zu reinigen und im Fall von losen Fotos, diese in neue Albums zu
kleben. Alles in der Hoffnung, dass vielleicht jemand kommen würde und diese
verlorenen Erinnerungen für sich beansprucht. Mehr ... |
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„Danke Herr für dieses Essen und bitte
hilf den Familien der Menschen, die von Tsunami fortgespült wurden. Amen.g,
betete der Sohn eines Pastors im Vorschulalter bei der Pastoren Freizeit in
vom 16. -17. Juni in Iwate. Er war mit seinen
Eltern im Morikokaze Hotel in einem Vorort von Morioka und dieses einfache
Gebetsanliegen fasste die tiefsten Gefühle der Pastorenfamilien, die in
Tokhoku in der Erdbebenhilfe tätig sind, zusammen. Eine identische Freizeit
wurde vom 13.-14. Juni in Sendai im Zuiho Hotel, bei den heißen Quellen von
Akiyu abgehalten. Pastoren und Mitarbeiter zusammengezählt, haben an beiden
Freizeiten insgesamt über 70
Personen teilgenommen. Mehr ... |
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Die erste Frau
mit der ich sprach erzählte mir, dass sie durch die Fluten zu einem sicheren
Platz schwimmen musste. Sie fand ein Haus, in dem schon andere Leute Schutz
gesucht hatten und mit acht, für sie völlig fremden Personen lebte sie
zusammengedrängt für 4 Tage von nur einer großen Wasserflasche und einem
Apfel. Inzwischen lebt sie in einer Massenunterkunft. |
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Als OMF/ÜMG-
Missionar John Elliott (Aomori, Nord-Honshu) begann, kleine Tische und Stühle
für die Kinder in den Evakuierungszentren herzustellen, konnte er nicht
ahnen, dass die Erwachsenen auch Interesse daran hatten ... Als der Mann
den Hammer nahm, blickte er diesen fast liebevoll an. John dachte: "Ich
wette, dieser Mann ist ein Schreiner!" Es wurde bald klar, dass er sich
mit Werkzeug und Material auskannte! Es wurde auch deutlich, dass er große
Freude an seiner Arbeit hatte - er konnte das Lächeln nicht verbergen! Mehr ... |
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„Vielleicht sollte ich ein Pfarrer
werden!g, sagte der buddhistische Priester. Als Tim Cole,
der selbst als Missionarskind in Japan aufgewachsen war, auf einer
Erkundungsfahrt für CRASH 100 Leute fand, die in einem buddhistischen Tempel
in Onagawa Zuflucht gefunden hatten, war der Priester zunächst sehr
zögerliche jegliche Hilfe anzunehmen. Aber im Gespräch stellte sich heraus,
dass der Priester den gleichen Kindergarten besucht hatte wie Cole, als er
noch ein Kind war. |
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Am 11. März 2011 verloren 25 der 30 Mitglieder der
Jugendmannschaft des Baseballvereins in Onagawa ihr Zuhause durch den Tsunami. Doch nicht
nur ihr Zuhause, auch ihre gesamte Baseballausrüstung wurde vom Tsunami
fortgeschwemmt. In der nahegelegenen Stadt Rifu rief der Freund eines
Trainers der Baseball-Mannschaft die Oasis Chapel an und bat um Hilfe. Könnte
die Kirche der Baseballmannschaft neue Schläger und Handschuhe besorgen?
Pastor Makito Matsuda postete die Anfrage auf seiner Facebookseite. Mehr ... |
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Mehr als 150 japanische Pastoren und Kirchenvorsteher
trafen sich am Freitagabend in Tokio mit CRASH und den Leitern von
Evangelical Association Japan um eine Zusammenarbeit der japanischen Kirchen
bei der Hilfe für von dem Erbeben geschädigte Gemeinden und Gemeinschaften,
in die Wege zu leiten. „Es gab noch nie eine Katastrophe dieses Ausmaßes in Japan. Es war noch nie so nötig wie jetzt,
einmütig zusammenzuarbeiteng sagte Jonathan Wilson, Leiter von CRASH. Mehr ... |
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Pastor Jim Peterson ist in Japan geboren und
aufgewachsen. Nachdem der Tsunami einen großen Teil des Nordostens Japans
zerstörte und wegschwemmte, wurden sein Herz und seine Hände mobilisiert, um
seine Nachbarn im Norden zu erreichen. Peterson gehörte zu den ersten
Crashteams, die das Katastrophengebiet betraten. Indem er sein eigenes
Netzwerk von Beziehungen in dem betroffenen Gebiet nutze, konnte er nicht nur
Hilfe bringen, sondern er nahm auch Gebetsanliegen aus den betroffenen
Gebieten wieder mit zurück. „Ich denke, eines der größten Gebetsanliegen für Japan
wird schon partiell erhört. Eines der größten Anliegen sei, dass die Kirchen
in dieser Katastrophe zusammengeführt werden und zusammen arbeiteng, sagte
Peterson. |
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